Wie sehen Sonnenuntergänge auf anderen Planeten unseres Sonnensystems aus?
Jetzt mit Pluto!Mia Chow · · Aktualisiert am · Geschätzte Lesezeit: 10 Minuten
Die Erde ist schon ziemlich großartig. Wir haben Pizza, WLAN und niedliche Kätzchen. Aber haben wir auch die schönsten Sonnenuntergänge der ganzen Galaxis (oder zumindest unseres Sonnensystems)? Sehen wir nach.
Hinweis: Die meisten Bilder in diesem Artikel sind Screenshots aus einem Video von Space Chip, das mit dem Weltraumsimulator Space Engine die Sonnenuntergänge auf allen Planeten unseres Sonnensystems zeigt.
Merkur
Sonnenuntergänge auf dem Merkur sähen ganz anders aus als auf der Erde, denn der Planet hat einige besondere Eigenschaften. So würde ein Sonnenuntergang auf dem Merkur aussehen:
Langsame Rotation
Der Merkur hat eine extrem langsame Rotation: Für eine Drehung um die eigene Achse braucht er 59 Erdtage, und wegen seiner 3:2-Resonanz zwischen Rotation und Umlauf dauert ein vollständiger Tag-Nacht-Zyklus etwa 176 Erdtage. Sonnenuntergänge sind auf dem Merkur deshalb im Vergleich zur Erde äußerst selten.
Grelle Sonne
Der Merkur ist der sonnennächste Planet unseres Sonnensystems, deshalb erscheint die Sonne an seinem Himmel viel größer und heller. Wenn sie auf dem Merkur untergeht, bleibt sie am Horizont genauso grell wie am Mittag, weil keine Luft ihr Licht abschwächt, und wirft dabei lange Schatten.
Keine Atmosphäre
Der Merkur hat nur eine äußerst dünne Gashülle, die das Sonnenlicht weder streuen noch die bunten Farbtöne erzeugen kann, die wir von Sonnenuntergängen auf der Erde kennen. Den Sonnenuntergängen auf dem Merkur fehlen deshalb die leuchtenden Farben, die wir mit einem Sonnenuntergang verbinden.
Extreme Temperaturschwankungen
Weil keine Atmosphäre die Wärme hält, sind die Temperaturunterschiede zwischen der Tag- und der Nachtseite des Merkurs extrem. Tagsüber kann es über 430 °C heiß werden (über 800 °F), nachts fällt die Temperatur auf etwa −180 °C (rund −290 °F). Den Übergang vom Tag zur Nacht, also auch den Sonnenuntergang, würde man dort sehr drastisch zu spüren bekommen.
Felsiges Gelände
Die Landschaft des Merkurs ist felsig und von Kratern übersät. Die tief stehende Sonne würde beim Untergang lange, dramatische Schatten über das zerklüftete Gelände werfen: eine karge, fremdartige Szenerie.
Sonnenuntergänge auf dem Merkur wären also selten, grell und ohne Farbenspiel, begleitet von drastischen Temperaturwechseln und vor der Kulisse einer felsigen, von Kratern übersäten Landschaft. Ein faszinierender Anblick, aber ganz anders als die malerischen Sonnenuntergänge, die wir von der Erde kennen.
Venus
Auf der Venus sähen Sonnenuntergänge wegen der besonderen Eigenschaften des Planeten noch einmal völlig anders aus als auf der Erde oder dem Mars.
Dichte, giftige Atmosphäre
Die Venus hat eine extrem dichte Atmosphäre, die vor allem aus Kohlendioxid mit Wolken aus Schwefelsäure besteht. Diese Atmosphäre streut das Sonnenlicht stark und verteilt es diffus.
Immer bedeckt
Die dichte Wolkendecke sorgt für einen ständig bedeckten Himmel. Tag und Nacht gibt es auf der Venus trotzdem, nur dauert ein Tag-Nacht-Zyklus extrem lange: etwa 117 Erdtage. Und weil sich die Venus rückläufig dreht, geht die Sonne dort im Westen auf. Auf der Tagseite liegt der Planet in einem diffusen, gelblichen Licht.
Kein richtiger Sonnenuntergang
Wegen der geschlossenen Wolkendecke gibt es auf der Venus keinen Sonnenuntergang, wie wir ihn von der Erde kennen. Von der Oberfläche aus ist die Sonnenscheibe durch die undurchsichtigen Wolken nie zu sehen. Der Tag ginge einfach in die Nacht über, als allmähliches Verblassen des diffusen Lichts statt eines klar erkennbaren Sonnenuntergangs.
Leuchtende Dämmerung
Beim Übergang vom Tag zur Nacht gibt es auf der Venus eine Phase der Dämmerung, in der der Himmel weiter leuchtet, weil gestreutes Sonnenlicht ihn noch erhellt, selbst nachdem die Sonne unter dem Horizont verschwunden ist.
Extreme Hitze und extremer Druck
Auf der Oberfläche der Venus ist es heiß genug, um Blei zu schmelzen, und der Luftdruck ist rund 90-mal so hoch wie auf der Erde. Diese extremen Bedingungen sind mit nichts auf der Erde vergleichbar und prägen auch die besondere Dämmerung des Planeten.
Kurz gesagt: Die Venus hat keine Sonnenuntergänge im üblichen Sinn, wie man sie von der Erde oder vom Mars kennt, denn ihre dichte Atmosphäre ist ständig bewölkt. Stattdessen wird das Licht allmählich schwächer, und es folgt eine leuchtende Dämmerung, die sich deutlich von Sonnenuntergängen auf anderen Planeten unterscheidet. Die extremen Bedingungen machen die Venus zu einer lebensfeindlichen Welt.
Mars
Auch auf dem Mars sähen Sonnenuntergänge anders aus als auf der Erde, mit einigen ganz eigenen Merkmalen. So würde ein Sonnenuntergang auf dem Mars aussehen:
Bläuliche und rötliche Farbtöne
Der Mars wird oft „Roter Planet“ genannt, weil eisenhaltiger Staub und Gestein seine Oberfläche bedecken und ihm seine typische rötliche Farbe geben. Bei Sonnenuntergang gibt es allerdings eine überraschende Wendung: Durch die Streueigenschaften der Marsatmosphäre bekommt der Himmel einen bläulichen Anteil, vor allem in der Nähe der Sonne. Deshalb leuchtet der Himmel auf dem Mars rund um die untergehende Sonne bekanntlich kühl blau, genau umgekehrt wie auf der Erde: Auf dem Mars ist der Taghimmel rosa bis orange, und erst bei Sonnenuntergang wird er blau.
Längere Tage
Ein Marstag, ein sogenannter „Sol“, ist mit rund 24,6 Stunden nur wenig länger als ein Erdtag. Sonnenuntergänge gibt es auf dem Mars daher etwa genauso häufig wie auf der Erde.
Dünne Atmosphäre
Die dünne Marsatmosphäre besteht vor allem aus Kohlendioxid und streut das Licht nicht so wie die Erdatmosphäre. Den erwähnten rötlichen Ton sieht man zwar, die große Vielfalt an Farben und Übergängen eines irdischen Sonnenuntergangs aber nicht.
Die Marslandschaft
Die Marslandschaft besteht vor allem aus Wüsten, Bergen und Einschlagkratern. Das flach einfallende Licht der untergehenden Sonne würde lange Schatten darüber werfen: ein karger, fremdartiger Anblick.
Kleinere Sonne
Der Mars ist weiter von der Sonne entfernt als die Erde, deshalb erscheint die Sonne am Marshimmel kleiner. Auch die untergehende Sonne wirkt dort kleiner und vermutlich weniger grell als auf der Erde.
Der Mars ist neben der Erde der einzige Planet, von dem es Fotos eines Sonnenuntergangs gibt. Dieses Bild hat der NASA-Rover Spirit im Jahr 2005 aufgenommen:
Sonnenuntergänge auf dem Mars zeigen also eine Mischung aus bläulichen und rötlichen Tönen, kommen etwa so oft vor wie auf der Erde, werfen lange Schatten über die Marslandschaft und wirken wegen der dünnen Atmosphäre und der kleineren Sonne ganz eigen. Ein faszinierendes, unverwechselbar marsianisches Schauspiel.
Jupiter
Jupiter ist ein Gasriese und hat keine feste Oberfläche, auf der man stehen könnte. Einen „Sonnenuntergang“ wie auf Gesteinsplaneten wie der Erde, dem Mars oder der Venus gibt es dort also nicht im eigentlichen Sinn. Trotzdem zeigen Jupiters Atmosphäre und das Zusammenspiel seiner Wolken mit dem Sonnenlicht einige spannende Erscheinungen:
Bänder und Zonen
Jupiters Atmosphäre ist von abwechselnden dunklen Bändern und hellen Zonen geprägt, die durch komplexe Wolkenformationen entstehen. Das Zusammenspiel von Sonnenlicht und Wolken erzeugt dort vielfältige Farben und Muster.
Ein schneller Wechsel von Tag und Nacht
Tatsächlich ist Jupiter der Planet mit der schnellsten Rotation im Sonnensystem: Er dreht sich in 9,9 Stunden einmal um die eigene Achse, sodass sich an der Obergrenze seiner Wolken Tag und Nacht etwa alle fünf Stunden abwechseln. Die Sonne ginge dort also mehr als doppelt so oft auf und unter wie auf der Erde, wobei ihr Licht in der dichten oberen Atmosphäre diffus gestreut würde.
Stürme und andere Erscheinungen
Jupiter ist für seine gewaltigen Stürme und andere atmosphärische Erscheinungen bekannt, etwa den Großen Roten Fleck. Sie können eindrucksvolle Effekte in der Atmosphäre hervorrufen, haben mit Sonnenuntergängen im üblichen Sinn aber nichts zu tun.
Besondere Himmelsfarben
Die Farbe von Jupiters Himmel hängt von der Zusammensetzung der Atmosphäre und der Streuung des Sonnenlichts ab. Am Wasserstoff der oberen Atmosphäre gestreutes Licht würde den Himmel vermutlich in einen blassblauen Farbton tauchen, über den weißen und cremefarbenen Ammoniakwolken.
Ohne feste Oberfläche und bei so schnell wechselnden Tagen und Nächten hat Jupiter keine Sonnenuntergänge im üblichen Sinn. Dafür bietet er eine faszinierende Vielfalt an atmosphärischen Erscheinungen und besonderen Himmelsfarben, die ihn zu einem spannenden Objekt für Planetenforschung und Beobachtung machen.
Saturn
Saturn ist wie Jupiter ein Gasriese ohne feste Oberfläche, Sonnenuntergänge im üblichen Sinn gibt es also auch hier nicht. Seine Atmosphäre und sein Ringsystem bieten aber einige interessante Erscheinungen, die ihn zu einem faszinierenden Beobachtungsobjekt machen.
Ringe und Schatten
Saturns auffälligstes Merkmal ist sein prächtiges Ringsystem. Im Lauf eines Saturnjahres, das fast 30 Erdjahre dauert, ändert sich der Winkel, unter dem das Sonnenlicht auf die Ringe fällt, und es entstehen ständig wechselnde Muster aus Licht und Schatten: Die Ringe werfen breite Schattenbänder auf die Wolken des Planeten, und der Planet wirft seinen Schatten auf die Ringe. Dieses Zusammenspiel von Ringen und Sonnenlicht kann sehr eindrucksvoll und schön sein, auch wenn es kein Sonnenuntergang im üblichen Sinn ist.
Atmosphärische Bänder
Auch Saturns Atmosphäre zeigt wie die des Jupiters Bänder und Zonen, also abwechselnd dunkle und helle Streifen. Daraus können komplizierte Wolkenmuster und Farbabstufungen entstehen.
Farbiger Himmel
Die Gase in Saturns Atmosphäre streuen das Sonnenlicht auf unterschiedliche Weise, sodass sein Himmel besondere, wechselnde Farben zeigt. Je nach den Bedingungen in der Atmosphäre reichen sie von blassem Gelb und Blau bis zu kräftigeren Tönen.
Verfinsterungen durch die Ringe
Von bestimmten Breiten auf Saturn aus gesehen schieben sich die Ringe vor die Sonne. Ihr Schatten fällt dann auf die Wolken darunter, und es kommt zu einer Art „Finsternis“ durch die Ringe. Das ist kein Sonnenuntergang, aber trotzdem ein faszinierender Anblick.
Kurz gesagt: Ohne feste Oberfläche hat Saturn keine Sonnenuntergänge im üblichen Sinn, aber sein prächtiges Ringsystem, die Wolkenbänder und der farbige Himmel bieten Beobachtern und Forschern viel zu sehen. Das Zusammenspiel von Sonnenlicht und Saturns besonderen Merkmalen macht ihn zu einem bemerkenswerten Objekt der Forschung und des Staunens.
Uranus
Auch Uranus hat als Riesenplanet keine feste Oberfläche und damit keine Sonnenuntergänge wie auf der Erde. Anders als Jupiter und Saturn zählt er allerdings zu den Eisriesen. Einige Besonderheiten des Planeten und seiner Atmosphäre machen ihn zu einem spannenden Objekt für Beobachtung und Forschung.
Gekippte Achse
Die Rotationsachse von Uranus ist extrem geneigt, um etwa 98 Grad, sodass sie fast in seiner Bahnebene liegt: Der Planet rollt gewissermaßen auf der Seite liegend um die Sonne. Deshalb erlebt Uranus Jahreszeiten und Sonnenlicht ganz anders als die meisten anderen Planeten im Sonnensystem. Zu bestimmten Zeiten seines Umlaufs wird ein Pol ständig von der Sonne beschienen, während der andere im Dunkeln liegt. Diese lang anhaltenden Phasen von Licht und Dunkelheit sorgen für besondere Lichtverhältnisse in der Atmosphäre, sind aber keine Sonnenuntergänge im üblichen Sinn.
Atmosphäre
Uranus hat eine dunstige, bewegte Atmosphäre mit Wolkenbändern und Stürmen, ähnlich wie Jupiter und Saturn. Das Sonnenlicht kann darin interessante Effekte und Farbänderungen erzeugen, aber auch das sind keine Sonnenuntergänge im herkömmlichen Sinn.
Polarlichter
Uranus hat eine aktive Magnetosphäre. Wenn geladene Teilchen des Sonnenwinds auf sein Magnetfeld treffen, können in seiner Atmosphäre Polarlichter entstehen. Sie sorgen für farbige Leuchterscheinungen am Himmel, eine weitere Besonderheit des Planeten.
Kurz gesagt: Mit seiner extremen Achsneigung und seiner bewegten Atmosphäre bietet Uranus besondere Lichtverhältnisse und atmosphärische Erscheinungen, die mit herkömmlichen Sonnenuntergängen wenig gemein haben.
Neptun
Neptun, der achte und äußerste bekannte Planet unseres Sonnensystems, ist wie Uranus ein Eisriese und hat ebenfalls keine feste Oberfläche, auf der man einen Sonnenuntergang erleben könnte.
Blaue Farbe
Die blassblaue Farbe von Neptun kommt vom Methan in seiner Atmosphäre, das rotes Licht absorbiert, während blaues Licht zurückgeworfen wird. Das verleiht dem Planeten sein auffälliges, unverwechselbares Aussehen.
Bewegte Atmosphäre
Neptuns Atmosphäre ist sehr bewegt, mit extrem schnellen Winden, Wolkenbändern und Stürmen. Wie bei Jupiter und Saturn ziehen sich dunkle und helle Bänder um den Planeten, die komplizierte Wolkenmuster bilden können.
Polarlichter
Wie bei Uranus treffen auch bei Neptun geladene Teilchen des Sonnenwinds auf das Magnetfeld, und in der Atmosphäre entstehen Polarlichter. Sie können farbige Leuchterscheinungen am Himmel erzeugen und tragen zum besonderen Reiz des Planeten bei.
Wie die anderen Riesenplaneten hat Neptun ohne feste Oberfläche keine Sonnenuntergänge im üblichen Sinn. Seine blassblaue Farbe, die bewegte Atmosphäre, Stürme und Polarlichter bieten Planetenforschern und Interessierten aber faszinierende und wissenschaftlich wertvolle Erscheinungen.
Pluto
Pluto gilt seit 2006 als Zwergplanet, hat aber trotzdem Sonnenauf- und -untergänge, und sie gehören zu den seltsamsten im Sonnensystem. Anders als die Riesenplaneten hat er eine feste Oberfläche, auf der man stehen und sie beobachten könnte.
Eine Sonne wie ein heller Stern
Pluto ist etwa 40-mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde, deshalb wirkt die Sonne dort etwa 40-mal kleiner: ein gleißender Punkt statt einer Scheibe. Trotzdem ist sie noch etwa 250-mal heller als unser Vollmond. Mittags ist es auf Pluto ungefähr so hell wie auf der Erde kurz nach Sonnenuntergang, ein Moment, den die NASA „Pluto Time“ nennt.
Lange Tage, verkehrt herum
Ein Tag auf Pluto dauert etwa 6,4 Erdtage, seine Sonnenuntergänge sind also langsam. Außerdem dreht sich Pluto andersherum als die Erde: Die Sonne geht im Westen auf und im Osten unter.
Jahreszeiten, die Jahrzehnte dauern
Plutos Achse ist um etwa 120 Grad geneigt, und ein Umlauf um die Sonne dauert 248 Erdjahre. Große Gebiete erleben jahrzehntelang Dauertag und danach jahrzehntelang Nacht, ganz ohne Sonnenuntergang.
Ein blauer Dunst
Plutos Stickstoffatmosphäre ist etwa 100.000-mal dünner als die der Erde, deshalb bleibt der Himmel selbst mittags schwarz, und die Sterne sind den ganzen Tag zu sehen. Die NASA-Sonde New Horizons entdeckte aber mehr als ein Dutzend Dunstschichten, die im Sonnenlicht blau leuchten. Bei Sonnenauf- und -untergang würde also wohl ein schwacher blauer Streifen den Horizont säumen.
Charon, ein Mond, der sich nie bewegt
Pluto und sein größter Mond Charon zeigen einander immer dieselbe Seite. Von der einen Seite Plutos aus steht Charon für immer an derselben Stelle am Himmel, etwa 7-mal so breit wie unser Mond, ohne je auf- oder unterzugehen. Von der anderen Seite aus ist er nie zu sehen.
New Horizons nahm dieses Foto im Juli 2015 auf, 15 Minuten nach dem Vorbeiflug an Pluto, mit Blick zurück zur Sonne: bis zu 3500 Meter hohe Berge aus Eis, eine gefrorene Ebene bis zum Horizont und die von hinten beleuchteten Dunstschichten. Bei etwa −230 °C und mit einer Sonne wie ein Stern wäre ein Sonnenuntergang auf Pluto schwach, langsam und leicht bläulich.